Zum ersten Mal seit 28 Jahren hat die USA den Yen angehoben – sind Ihre BTC-Positionen bereit für eine "große Entwindung der Carry-Trades"?
Brüder, was ist am Freitag passiert? Habt ihr es wirklich verstanden?
Das US-Finanzministerium griff ein. Über Goldman Sachs und Morgan Stanley verkaufen Sie Euro und kaufen Sie Yen.
War das letzte Mal, dass die USA ausschließlich für den Yen gehandelt haben? 1998. Vor 28 Jahren.
Wann haben die USA und Japan das letzte Mal gemeinsam interveniert? 2011. Vor fünfzehn Jahren.
Das ist keine Nachricht. Das ist Geschichte. Und historische Bewegungen betreffen nie nur einen Markt.
So ist es passiert:
Am 31. Juli verkaufte die New Yorker Fed, die das US-Finanzministerium vertritt, Euro und kaufte Yen über Goldman Sachs und Morgan Stanley. Früher am selben Tag hatte das US-Finanzministerium mehrere Banken benachrichtigt, sich auf weitere Maßnahmen vorzubereiten.
Noch empörender – Finanzminister Becent war bei der Kabinettssitzung in Camp David von Reportern umgeben und schrieb direkt in sein Notizbuch: "To-do: Kauf Yen, 5 bis 10 Milliarden Dollar."
Dann wurde es gefilmt. Weltweit verbreitet.
Nach den Nachrichten fiel der USD/JPY von 158,9 auf etwa 157,6.
Ein Notizbuch des Finanzministers wurde zum Auslöser für den globalen Devisenmarkt.
Aber das eigentliche Problem liegt hier –
Das sind nicht einfach nur Forex-Neuigkeiten. Dies signalisiert eine Lockerung der weltweit größten Finanzierungskette.
Der jährliche Zinssatz beträgt nur 1 %. In den letzten Jahren haben globale Händler nahezu kostenfreie Yen geliehen, um sie gegen Dollar und Euro umzutauschen, indem sie US-Staatsanleihen, US-Aktien und Bitcoin gekauft haben.
Das ist der Yen-Carry-Handel – die versteckte Quelle der Hebelwirkung für globale Risikoanlagen.
Nun treiben die USA persönlich den Yen in die Höhe, und nachdem die Bank of Japan am 30. Juli 52,8 Milliarden Dollar in die Intervention investiert hat, nähert sich die Gesamtintervention innerhalb von zwei Tagen 60 Milliarden Dollar.
Der Yen steigt – Carry Trades müssen schließen – wer Yen leiht, um Bitcoin zu kaufen, muss seine Coins verkaufen, um zurückzuzahlen.
Das ist keine Spekulation. Die Daten sind nicht mehr vorhanden.
Bitcoin fiel nach den Interventionsberichten unter 63.000 US-Dollar, sank in den letzten 12 Stunden um 4,5 % und verlor einen Marktwert von 56,5 Milliarden US-Dollar. Ethereum fiel um 4,6 % und verlor 10,3 Milliarden US-Dollar. Im gleichen Zeitraum wurden Positionen im Wert von 240 Millionen Dollar liquidiert.
Du verkürzt nicht. Du schließt nur eine Stelle ab. Der Unterschied ist – andere sind ausgeglichen, während du verlierst.
Sollte ein schwächerer Dollar nicht positiv für BTC sein?
Lehrbücher sagen Folgendes: ein schwacher Dollar, ein steigender BTC.
Aber diesmal ist es anders.
Ein schwächerer US-Dollar ist für BTC positiv, was eine langfristige Logik ist. Das Schließen von Positionen und das Verkaufen von Carry-Trades ist eine kurzfristige Realität.
Wenn langfristige Logik auf kurzfristige Realität trifft – tötet dich kurzfristig immer zuerst.
Im Mai warf Japan 66,75 Milliarden US-Dollar in US-Staatsanleihen aus, um in den Yen zu intervenieren, doch der Effekt hielt nur einen Monat an; Anfang Juni fiel der Yen wieder nach unten.
Und diesmal? Die Vereinigten Staaten sind persönlich eingegriffen. Aber der Zinsunterschied bleibt bestehen – die Erwartungen an Fed-Zinserhöhungen sind nicht gesunken, und Japans Zinssatz liegt nur bei 1 %. Interventionen von 5 bis 10 Milliarden Dollar sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein, in einem Devisenmarkt mit Billionen täglichem Handelsvolumen.
Können die USA und Japan in dieselbe Richtung gehen – können sie dem Druck durch den Zinsunterschied standhalten? Das ist das größte Fragezeichen nächste Woche.
Mein Urteil:
Erstens sind kurzfristige Schwankungen noch nicht vorbei. Einen Carry-Trade abzuschließen ist ein Prozess, kein Moment. Mit 60 Milliarden Dollar Intervention wurde eine Charge von Yen-Bären exponiert, aber die Zinsdifferenz ist nicht verschwunden, und neue Bären werden kommen.
Zweitens funktionierte BTCs "digitales Gold"-Narrativ diesmal nicht. Wenn die Risikoaversion zunimmt, fällt BTC zusammen mit den Risikovermögen. Was bedeutet das? Angesichts der Liquiditätsschrumpfung bleibt BTC ein Risikovermögen, kein sicherer Hafen.
Drittens: Beobachten Sie zwei Signale: Japans Finanzminister Satsuki Katayama wird am Montag offiziell eine Intervention ankündigen – was erwartet wird. Was wirklich zählt, ist: Was die Fed als Nächstes tun wird. Wenn die Erwartungen an Zinserhöhungen abkühlen und der Dollar weiter schwächt, wäre das der wahre langfristige Vorteil für BTC. Aber wenn nur eine Intervention erfolgt, ohne die Zinsdifferenz zu adressieren, wird der Yen zurückkehren und BTC erneut erschüttern.
Zum ersten Mal seit 28 Jahren kaufen die USA Yen – das ist wichtiger als das Ergebnis.
Das sagt der Welt eines: Das Dollar-System lockert sich. Die USA müssen den Yen erhöhen, um ihre Schulden zu schützen, denn der Yen ist zu stark abgewertet→ Japan verkauft US-Staatsanleihen zur Intervention→ Staatsanleihen werden verkauft→ US-Staatsanleihenrenditen steigen→ US-Aktien und BTC sind dem Untergang geweiht.
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