Globale makroökonomische Leitlinien vom 17. bis 23. August:
Die Daten haben bereits die Antwort geliefert, die US-Wirtschaft wechselt von "Anti-Inflation" zu "Verhinderung eines Abwürgens". Diese Woche muss dies überprüft werden, das Protokoll der Juli-Zinssitzung wird zum Schwerpunkt für die zukünftigen Erwartungen der Fed. Rohöl und Japan bleiben die beiden großen externen Risiken und sind weiterhin verdeckte Schwerpunktrisiken!
Globale makroökonomische Leitlinien vom 17. bis 23. August: Die Daten haben bereits die Antwort geliefert, die US-Wirtschaft bewegt sich von der "Inflationsbekämpfung" hin zur "Verhinderung einer Abkühlung". Diese Woche muss dies überprüft werden, das Protokoll der Juli-Zinssitzung wird zum Schwerpunkt für die zukünftigen Erwartungen der Fed. Rohöl und Japan bleiben zwei große externe Risiken und sind weiterhin verdeckte Schwerpunktrisiken! Das makroökonomische Umfeld dieser Woche ist nicht optimistisch, der Markt fokussiert sich hauptsächlich auf Energie und Inflationserwartungen, während die US-Wirtschaft bereits von der Erwartung der Inflationsbekämpfung an den Rand der Gefahr einer Abkühlung geraten ist. Sollte die ohnehin fragile wirtschaftliche Erwartung durch eine Energiepreiserholung belastet werden, ist vor einem Anstieg der "Stagflationserwartungen" zu warnen. Die größte makroökonomische Veränderung dieser Woche ist der Übergang von makroökonomischen Daten zu politischer Interpretation und Überprüfung. Letzte Woche haben wir drei Antworten aus den makroökonomischen Daten erhalten: Ist die Inflation wieder außer Kontrolle geraten? Vorläufig nicht. Hat die US-Nachfrage nachgelassen? Ja, und deutlich stärker als vom Markt erwartet. Ist die Erwartung einer sanften Landung gültig? Kurzfristige Erwartungen einer sanften Landung wurden erschüttert. Diese Woche wollen wir drei Antworten aus der Dateninterpretation und -überprüfung erhalten: Wie aggressiv war das Fed-Protokoll im Juli? Achtet die Fed auf das Risiko einer wirtschaftlichen Abkühlung? Wie sieht die Fed die Risiken von Inflation und wirtschaftlicher Abkühlung? Ist die US-Konsumentenwirtschaft kurzfristig ins Stocken geraten oder handelt es sich um eine Ausweitung systemischer Risiken? Werden Rohöl und Japan erneut eine allgemeine Inflation oder sogar Stagflationserwartungen in den USA sowie Liquiditätsrisiken erzeugen? Erstens, das Fed-Protokoll: Wie aggressiv war es im Juli? Wo lag der Schwerpunkt der Aggressivität? Wurde das Beschäftigungsrisiko interpretiert? Wurde das Risiko einer wirtschaftlichen Abkühlung vorweggenommen? Diese Woche gibt es keine festen Reden von Fed-Vertretern, auch keine Redeagenda von Waller, was bedeutet, dass der Markt angesichts der Daten der letzten Woche nicht rechtzeitig von der Fed informiert werden kann.
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