Der US-ISM-PMI für August im verarbeitenden Gewerbe fiel auf 54,6, unter den erwarteten 55,2 und um 1,0 Punkte unter den 55,6 im Juli, aber immer noch 4,6 Punkte über der Expansions-Schrumpfungslinie von 50. Der Kern der Daten ist keine Abschwächung durch die Kontraktion des verarbeitenden Gewerbes, sondern eine Abkühlung des Schwungs innerhalb des Expansionsbereichs. Die Marktbewertung der Wachstumsresilienz und des Inflationsdrucks muss beide Dimensionen berücksichtigen.
Die historischen Daten zeigen einen klareren Kurs: 52,7 im April, steigend auf 54,0 im Mai, fallend auf 53,3 im Juni, steigend auf 55,6 im Juli und dann wieder sinken auf 54,6 im August. Der verarbeitende Gewerbe befindet sich seit mindestens fünf aufeinanderfolgenden Monaten im Wachstumsbereich, doch der August konnte den Aufwärtstrend des Juli nicht fortsetzen und lag 0,6 Punkte unter den Markterwartungen, was darauf hindeutet, dass die Geschäftsaktivität weiterhin wächst und die marginale Stärke schwächer ist als zuvor bewertet.
Die Fed hielt den US-Funds-Zins sowohl im Juni als auch im Juli bei 3,75 %. Dieser PMI deutete keine Schrumpfung im verarbeitenden Gewerbe an, lag aber unter den Erwartungen und zog sich von den vorherigen Werten zurück, was die Notwendigkeit einer weiteren Straffung untergraben könnte; Ein Wert über 50 begrenzt zudem den Grund für eine rasche Lockerung, und der Kurskurs wird voraussichtlich weiterhin auf die Beobachtung der anschließenden Inflations- und Beschäftigungsdaten fokussiert bleiben.
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